Fragen und Antworten

zum freiwilligen Engagement

Sie möchten sich engagieren? Was ist "freiwilliges Engagement" überhaupt und wie kann es aussehen.

 

Ob Hausaufgabenhilfe, Hilfe in der Nachbarschaft bei jemanden der Unterstützungbedarf hat, oder Sie haben bereits eine Idee, die Sie in ihre Freizeit engagiert einbringen möchten. Hier finden Sie Antworten auf Fragen rund um das Thema Engagement.


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Ehrenamt, freiwillige Tätigkeit oder bürgerschaftliches Engagement sind Begriffe, die ähnliches bedeuten. „Ehrenamt“ bezieht sich häufig auf ein Amt oder eine Tätigkeit im Verein, in das man hineingewählt wird oder das häufig mit einer klar umrissenen Tätigkeit und Verantwortung verknüpft ist.


„Freiwilliges Engagement" entspringt dem Wunsch des Engagierten zu „handeln“. Im Vergleich zur Arbeit, werden beim freiwilligen Engagement eigene Werte dem Handeln vorangestellt. Indem Menschen sich jenseits ihrer Arbeitswelt gesellschaftlich einbringen, verwirklichen sie ihr Engagement mit ihren Vorstellungen. Das macht glücklich, wie eine Studie ermittelte und gibt Auskunft zu den Bedingungen, unter denen freiwilliges Engagement funktioniert, nämlich ohne irgendwelche Machtstrukturen oder Anordnungen.


Was Ehrenamt, freiwillige Tätigkeit oder bürgerschaftliches Engagement eint ist, dass es kein Geld für die erbrachten Leistungen gibt und dass ein wesentliches Motiv engagiert zu handeln, in vielen Fällen damit verbunden ist, gesellschaftlich etwas Sinnvolles zu vollbringen und dies zumeist mit einem ordentlichen „Wir-Gefühl“, dass die Aktiven in ihrem Engagement verbindet.

Hierfür gibt es zahllose Gründe: unsere Gesellschaft gestalten, sich besser fühlen, jemandem etwas Gutes tun, Kontakte knüpfen, Neues lernen, Erfahrungen machen, Erfolgserlebnisse haben, Anerkennung bekommen, stolz auf sich sein, für den Lebenslauf, weil niemand anders es macht, aus Spaß oder religiöser Überzeugung … einen guten Grund, sich freiwillig zu engagieren, kann also jeder finden.

Für die meisten Menschen gibt es in der unmittelbaren Umgebung zahlreiche und vielfältige Möglichkeiten sich zu engagieren. Lokale Freiwilligenagenturen helfen bei der Suche nach einer passgenauen Tätigkeit.

Die beste Adresse ist immer die nächste Freiwilligenagentur. Hier gibt es nicht nur konkrete Engagement-Angebote – im Gespräch mit einem Mitarbeiter kannst du herausfinden, welche freiwillige Tätigkeit am besten zu dir passt. Auch ganz praktische Fragen zu Versicherungsschutz, Kostenerstattung und ähnlichem können hier geklärt werden.

Die freiwillige Tätigkeit soll nicht überfordern. Das gelingt, wenn du deine Stärken und Interessen einbringst und dein Engagement daran ausrichtest. Am besten, du löst dich dabei von den Leistungsvorstellungen der Arbeitswelt. In der Freiwilligenarbeit sind oft andere Fähigkeiten gefragt: zuhören, spielen, übersetzen, malen, trösten, Musik machen, Geschichten erzählen...

Ob eine freiwillige Tätigkeit einen Versicherungsschutz beinhaltet, hängt von der konkreten Tätigkeit bzw. dem Projektträger ab. In vielen Fällen besteht ein Unfallversicherungsschutz während der Tätigkeit. Eine Haftpflichtversicherung wird eher selten gestellt. Jeder, der eine private Haftpflichtversicherung bereits abgeschlossen hat, sollte klären, ob diese auch bei Schadensfällen während der freiwilligen Tätigkeit greift. Die Organisation oder die Freiwilligenagentur sollte für dieses Thema ansprechbar sein.

Prinzipiell sollen keinem Freiwilligen durch eine freiwillige Tätigkeit Kosten entstehen – schließlich geben sie bereits ihre Zeit und ihr Können. Das Thema Fahrtkosten wird jedoch keinesfalls von allen Organisationen gleich behandelt. Nicht immer ist es möglich, dass etwaige Kosten für An- und Abreise auch erstattet werden. Auch dieser Punkt sollte frühzeitig geklärt werden - gemeinsam können Lösungen wie das Organisieren von Fahrgemeinschaften gefunden werden.

Dies ist abhängig von dem konkreten Einsatzfeld. Ein Gesundheitszeugnis wird beispielsweise überall dort erwartet, wo mit sensiblen Lebensmitteln gearbeitet wird. Ein solches Zeugnis erhältst du beim Amtsärztlichen Dienst. Ein polizeiliches Führungszeugnis wird mitunter von Freiwilligen verlangt, die mit Kindern und Jugendlichen arbeiten. Dieses kann beim zuständigen Meldeamt für eine geringe Gebühr beantragt werden. Eine Arbeitserlaubnis kann von Flüchtlingen verlangt werden, die in Deutschland „geduldet“ sind, wenn sie sich beispielsweise unentgeltlich als Übungsleiter in einem Sportverein engagieren wollen.


Die Antworten befinden sich noch in der Bearbeitung!

Es kann immer mal passieren, dass die freiwillige Tätigkeit nicht den eigenen Erwartungen entspricht. Vielleicht ist die Art der Tätigkeit nicht die richtige, möglicherweise stimmt die Chemie im Team nicht.Du solltest diese Unzufriedenheit nicht für dich behalten, sondern offen der Organisation oder der Freiwilligenagentur gegenüber ansprechen. Es ist sehr viel sinnvoller, zu einer passenderen Stelle zu wechseln, als ohne Lust und Motivation eine Tätigkeit fortzuführen, die keinen Spaß macht.

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